Something pure to burn the darkness background
Statistik April 2011 (Lisi)

Hallo ihr Lieben,
nach einiger Zeit, wo sich nicht gerade viel getan hat auf meinem Blog,bin ich wieder da und bringe euch wie jedes Montat meine Lesestatistik, die dieses Mal eigentlich ganz erfreulich aussieht.
 
Ausgelesen: 14 Bücher
  • Paolo Giordani - Die Einsamkeit der Primzahlen
  • Jodi Picoult - Sing you home
  • Anne Delaflotte - Mathilde und der Duft der Bücher
  • Valeria Parrella - Zeit des Wartens
  • Nicolas Barreau - Du findest mich am Ende der Welt
  • Laurence Cossé - Der Zauber der ersten Seite
  • Delphine de Vigan - No & ich
  • Pierre Chiquet - Kleopatrafalter
  • Dagmar Leupold - Grüner Engel, blaues Land
  • Nicoals Barreau - Die Frau meines Lebens
  • Soucy Gaétan - Die Vergebung
  • Allesandro Baricco - Seide
  • Holly Black - Weißer Fluch
  • Marie-Sabine Roger - Das Labyrinth der Wörter
>> 3469 Seiten
 
Erworben: 3 Bücher
  • Siri Hustvedt - Der Sommer ohne Männer
  • Anne Delaflotte - Mathilde und der Duft der Bücher
  • Haruki Murakami - 1Q84
>> gekauft: 3 Bücher [71,10€]
 
Geliehene Bücher: 15 Bücher
  • Valeria Parrella - Zeit des Wartens
  • Nicolas Barreau - Du findest mich am Ende der Welt
  • Soucy Gaétan - Die Vergebung
  • Delphine de Vigan - No & ich
  • Allesandro Baricco - Seide
  • Pierre Chiquet - Kleopatrafalter
  • Dagmar Leupold - Grüner Engel, blaues Land
  • Nicolas Barreau - Die Frau meines Lebens
  • Lisa Tucker - Song Reader
  • Breena Clarke - Schwimmen im dunklen Fluss
  • Allesandro Baricco - Land aus Glas
  • Allesandro Baricco - Oceano Mare
  • Nicolas Barreau - Das Lächeln der Frauen
  • Camille de Peretti - Wir werden zusammen alt
  • Marie-Sabine Roger - Das Labyrinth der Wörter
Aussortierte Bücher: 5 Bücher
Ich hatte 5 Bücher als ungelesen markiert, obwohl sie bereits gelesen waren. 
 
SUB-STÄNDE:
31. März 2011: 150 Bücher
30. April 2011: 149 Bücher
 
>> Insgesamt: -1
 
Mein SUB ist zwar nicht überragend gesunken, aber zumindest ist er schon mal nicht gestiegen und da sich mein Kaufverhalten verändert hat, also ich nicht mehr alles kaufe, was mich eventuell interessieren könnte, bin ich sehr zuversichtlich, dass es besser werden wird. Jetzt muss ich es nur noch lernen, mich in der Bibliothek zu beherrschen, wo ich außer dem jährlichen Mitgliedsbeitrag ja nichts zu zahlen habe.
 
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag, genießt den 1. Mai, auch wenn uns diesmal durch den Sonntag ein Feiertag wegfällt. 
Liebe Grüße eure Lisi
1.5.11 09:22


Hallo ihr Lieben,
heute bringe ich euch die Rezension zu "Das Labyrinth der Wörter". Zu diesem Buch gibt es mittlerweile auch schon einen Film, den ich jedoch noch nicht gesehen habe, aber wer weiß, vielleicht schaffe ich es noch, bevor sie ihn nicht mehr spielen. Ansonsten muss ich eben auf die Erscheinung der DVD warten.
 

 
Wörter und insbesondere Wörterbücher, sind ein Dschungel. Ein Dschungel von Wörtern und Phrasen, von Erklärungen und Formen. Das eine Wort führt zum Anderen und dieses wieder zu einem Weiteren. Es ist ein niemals endender Kreislauf. Es ist "Das Labyrinth der Wörter".

In „Das Labyrinth der Wörter“ trifft man auf Germain Chaze, der ein guter Kerl ist, allerdings ist er etwas ungebildet, er hat mit Wörtern absolut keine Freude und der Schlauste war er in der Schule auch noch nie gewesen, bis er eines Tages Margueritte im Park angetroffen hat. Sie saß im Park auf einer Bank und Germain traf sie, als er losgegangen ist, um die Tauben im Park zu zählen. Diese Aufgabe ist schwieriger, als sie erscheint, den Tauben haben die Eigenart ständig durch die Gegend zu laufen, sehr ähnlich auszusehen und teilweise sogar davonzufliegen. Neunzehn Tauben waren es an diesem Tag, eine mehr als in den letzten Tagen. Er hatte die richtige Lösung, die alte Dame auf der Bank neben ihm hat sie ihm ebenfalls mitgeteilt. Auch sie hat die Tauben gezählt, zu Germains großer Überraschung. Doch das ist nicht das Einzige, was er erfährt. Margueritte schenkt ihm viel mehr als nur diese Bemerkung. Sie gibt ihm Freundschaft, Vertrauen und bringt Germain Stück für Stück an Wörter und vor allem Bücher heran. Sie liest ihm aus Büchern vor, zeigt ihm, wie toll ein Wörterbuch sein kann, sobald man seinen Gebrauch versteht und eröffnet ihm die spannende Welt des geschriebenen Wortes, wenn man es nur zu lesen versteht.

Eine Liebe entsteht zwischen ihnen, wie zwischen einer Großmutter und einem Enkel besteht, nur viel intensiver. Und als Germain erfährt, dass Margueritte aufgrund einer Krankheit bald nicht mehr lesen können wird, lernt er schließlich das Wort zu lieben und die Wirkung der Bücher zu schätzen.

Ein Buch über Bücher, verpackt in einer netten Geschichte, das ist doch der Traum eines jeden bibliophilen Menschen auf der Welt. „Das Labyrinth der Wörter“ ist ein Buch, dass man in kleinen Happen lesen und genießen muss, es ist eine Geschichte, die im Herzen nachklingt und die man so schnell nicht wieder vergessen kann. Jeder Mensch, der Stunden damit verbringt in Büchern zu versinken und beim Lesen in ferne Welten zu reisen, wird dieses Buch sicher gerne lesen. Es wird die Liebe zum Buch vermittelt und auch die Schwierigkeit der Sprache, mit der Menschen, wenn sie zu lesen beginnen, zu kämpfen haben, bleibt nicht unerwähnt. Die Autorin macht einem klar, wie schön es ist, die Freude am Lesen mit Menschen teilen zu können.

In diesem Buch sind wundervolle Zitate drinnen, die einem zum Nachdenken anregen und die einem dazu animieren, gleich weitere Bücher aufzuschlagen, so hat mich Marie-Sabine Roger auch neugierig gemacht auf „Die Pest“ von Albert Camus, „Frühes Versprechen“ von Romain Gary, „Der Alte, der Liebesromane las“ von Luis Serúlvedas und „Das Kind vom hohen Meer“ von Jules Supervielles.

Die Geschichte wird liebevoll und witzig aus Germains Augen erzählt, was ich bemerkenswert finde, da hier eine weibliche Autorin aus der Sicht eines Mannes erzählt.

Diese Geschichte hat mich umso mehr berührt, da auch ich eine Großmutter hatte, die von klein auf meine Büchersucht gefördert hat und die es vermutlich noch immer tun würde, wenn sie könnte. Man kann nur jedem Kind so eine Großmutter wie Margueritte wünschen, denn dann würden sicher viel mehr Kinder die Freude am Lesen entdecken. Mein Abschlusskommentar ist nur: „Lest es, denn es ist gut!“.

Noch einen schönen Sonntag wünscht euch, eure Lisi
1.5.11 16:20


Paperblog :Die besten Artikel aus Blogs
Design & Bild
Gratis bloggen bei
myblog.de